Corona-Herausforderung „Home-Office“ - 26.01.2021

 

Wer kann soll im Home-Office arbeiten, so die aktuelle Auflage der Regierung. Alles gut und recht, aber wie soll denn der „neue“ Arbeitsplatz ausgestattet sein? Nicht alle haben die Möglichkeit eines separaten Arbeitsplatzes geschweige denn eines -Raumes oder die finanziellen Mittel, sich entsprechend einzurichten. Und im Bett oder auf dem Sofa zu arbeiten, ist schon aus gesundheitlichen Gründen nicht ideal. Also, versuchen wir das Beste aus dem Vorhandenen zu machen, d.h. nun sind Kreativität und viel Improvisation gefragt. Für diejenigen, die eher zu dieser „Gruppe“ gehören und eben improvisieren müssen statt zu investieren, gebe ich hier gerne ein paar Tipps und Inspirationen.

Ich bin weder Ergonomin noch Physiotherapeutin, aber aus eigener Erfahrung weiss ich, wie wichtig eine gute Sitzposition ist. Sitzt man richtig, liegen die Unterarme entspannt auf dem Tisch, die Schultern sind locker und der Rücken gerade. Die Füsse gehören auf dem Boden, und die Beine sollten in einem Winkel von 90 bis ca. 110 Grad gebeugt sein. So viel also zur Theorie.

Was aber, wenn die Realität anders aussieht? Viele von uns werden sich am Esstisch ihren Arbeitsplatz einrichten, d.h. die Tischhöhe ist definiert und der Stuhl wird sich wahrscheinlich in der Höhe nicht verstellen lassen. Hier helfen Sitzkissen, um die Sitzhöhe anzupassen. Sollten die Füsse dann nicht auf dem Boden stehen, kann mit einem Tritt oder einer Schachtel geholfen werden. Achtet darauf, dass die Sitzfläche nicht in die Kniekehle drückt.

 

Um Nackenbeschwerden zu vermeiden, sollte auf die Position des Bildschirms geachtet werden. Unser Blick sollte möglichst gerade sein, so dass der Nacken entspannt bleibt. Ist der Bildschirm nicht entsprechend ausgestattet, können wir mit Hilfe von Büchern, Ständern oder Halterungen die Höhe und/oder die Neigung anpassen. Vielleicht lohnt sich auch die Investition in einen separaten Bildschirm.

 

Die Lichtquellen sollten nicht ausser Acht gelassen werden. Am besten ist selbstverständlich Tageslicht. Reicht dieses nicht, sind hier Lampen mit eher kaltem Weisslicht dem warmen vorzuziehen, da sonst der Kontrast zum Bildschirmlicht zu stark wird. Dies wiederum würde die Augen stark anstrengen und wir würden schneller ermüden. 

 

Last but not least benötigen wir in der aktuellen Lage auch etwas «Erwärmendes und Motivierendes». Ein schöner Arbeitsplatz macht enorm viel aus. Sei es, dass wir einen kleinen Blumenstrauss auf den Tisch stellen, eine kleine Pflanze oder eine diskret duftende Kerze. Und nicht vergessen: eine kurze Kaffee- oder Teepause zwischendurch, Beine lockern, ein paar Schritte gehen und Arme schütteln 😉.

 

Habt Spass im Home-Office, macht das Beste draus und bleibt gesund!

Ausmisten, entrümpeln und leichter ins neue Jahr starten - 17.01.2021

Es ist zwar bereits Mitte Januar, aber das Jahr 2021 steht noch fast in voller Länge vor uns. Zum Jahreswechsel gehört doch irgendwie dazu, dass man sich neue Ziele setzt. Eines meiner Ziele ist nach wie vor, das Leben leichter zu nehmen und mehr zu geniessen. Und daran arbeite ich jedes Jahr aufs Neue. 

Habt ihr schon mal erlebt, wie befreiend und erleichternd das Ausmisten zu Hause sein kann? Während des Lockdowns im letzten Frühling war unsere gesamte Familie zu Hause, und es bot sich eine sehr gute Gelegenheit, altes Gerümpel, nicht mehr gebrauchte Möbel und Dekoartikel zu entsorgen oder zu verschenken, aber auch Kleiderschränke neu zu sortieren. Nur einen Raum haben wir immer gemieden, nämlich unseren Vorratsraum – vermutlich, weil wir wussten, dass uns dieser Raum etwas mehr Arbeit bereiten würde. Endlich habe ich aber auch diesen Schritt „gewagt“.

 

Die folgende Szene kennt ihr bestimmt auch. Ihr kommt mit vollen Einkaufstaschen nach Hause, die Zeit bis zum Essen ist sehr knapp, d.h. das Zubereiten des Essens steht noch an. Aber vorher solltet ihr noch den Inhalt der Einkaufstaschen schön ordentlich versorgen. Also, schnell auspacken und alles irgendwie in den Vorratsraum und Kühlschrank einräumen. Schön ordentlich? Nach Verfalldatum? Wir schauen doch das nächste Mal drauf, wenn wir die Artikel aus dem Vorrat nehmen. Und schon ist es passiert. Man verliert den Überblick. Die Stapel werden immer höher, sodass man nicht mehr sieht, was dahintersteht. „Aus den Augen, aus dem Sinn“, und es wird dies und jenes nochmals eingekauft. So füllt sich der Raum.

 

Ich stand also zusammen mit meiner Tochter vor einem Chaos. Zwei Tage vor unserer Entrümpelungsaktion haben wir definiert, wie der Vorratsraum danach auszusehen hatte. Es wurde festgelegt, welche Nahrungsmittel in welche Gefässe umgefüllt und wo platziert werden sollten, denn der vorhandene Platz musste optimal genutzt werden. Basierend auf unseren Vorstellungen haben wir uns im Internet nach passenden Behältnissen schlau gemacht. Schliesslich wurden wir bei IKEA fündig. Es machte richtig Spass, alles, was auf unserer Einkaufsliste stand, einzukaufen, denn wir hatten das Bild unseres „neuen“ Vorratsraumes vor Augen.

 

Unser Entrümpelungstag war da. Als Erstes legten wir uns Kisten und Kehrichtsäcke bereit, bevor wir den Vorratsraum komplett geleert haben. Was ist noch brauchbar? Benötigen wir dies? Essen wir jenes? Was können wir sonst weiterschenken? Es wurde säuberlich sortiert. Danach haben wir Tablar um Tablar alles gereinigt und den Boden gewischt. Das ging ja noch, aber nun kam die eigentliche Arbeit. Gemäss unserem „Plan“ wurden die Vorratsgläser, Boxen und Kisten angeschrieben und gefüllt. Mittendrin merkten wir, dass die angedachte Anordnung nicht optimal war, weil zu viel Platz verloren ging. Also, mussten wir erneut umplatzieren. Etwas Frustration machte sich breit, aber ein paar Kekse machten alles wieder gut und wir konnten wieder mit Freude weitermachen. So verging fast ein ganzer Tag, aber wir waren mit dem Ergebnis völlig zufrieden, denn unser Vorratsraum ist endlich übersichtlich.

 

Wir haben alles kategorisiert, jeweils gruppiert und in gleichen Behältnissen umgefüllt bzw. verstaut. So sind jetzt die Teigwaren auf demselben Tablar und nach Kochzeiten geordnet, Getreideprodukte finden sich nebeneinander in grossen, angeschriebenen Vorratsgläsern, womit wir stets sehen, was neu eingekauft werden muss. Und unsere Weck- und Konservengläser, die wir nicht täglich brauchen, haben wir in Kisten aufeinandergestapelt. Was auch noch wichtig ist, wir haben uns auf Klarsicht-Gefässe und weisse Kisten und Boxen geeinigt. So wirkt alles einheitlich und ruhig - eben „schön ordentlich“.

 

Und nun gilt es, diese neue Ordnung einzuhalten, indem wir bewusster einkaufen und alles an seinem Platz versorgen. Denn Ordnung befreit und macht das Leben wirklich leichter.

 

Nehmt's auch leichter und bleibt gesund!

Weihnachtsmarktstimmung zu Hause - 16.12.2020

Vermisst ihr den Weihnachtsmarktbesuch? Dieses Jahr ist alles etwas sonderbar, aber wie bei so vielen anderen Themen können wir uns eine ähnliche Stimmung auch nach Hause holen. Nebst der Tatsache, dass uns niemand auf die Füsse stehen wird, wir keine Gesichtsmasken tragen müssen und ganz bestimmt den Sicherheitsabstand einhalten können, wird unser Portemonnaie verschont (es sei denn auf unserem Computer sind die Lieblings-Onlineshopping-Sites offen).

Angenehme Weihnachtsmusik ertönt im Hintergrund, Kerzenlichter sorgen für Gemütlichkeit. Den besonderen Duft erzeugen wir entweder mit Duftölen oder Duftkerzen mit dem gewünschten Aroma – für eine Weihnachtsmarktstimmung eignen sich natürlich z.B. fertige Christmas-Mischungen, Zimt- oder Karamelaromen, aber auch Tanne passt gut dazu. Eine Tasse Glühwein, ob selbstgemacht oder selbstgekauft, einfach lecker soll er schmecken, Lebkuchen und ein paar Weihnachtsguetzli – schon herrscht diese Atmosphäre, die so viele von uns lieben und gegenwärtig so vermissen. Jetzt noch unsere Lieblingsmenschen einladen, selbstverständlich gemäss den gültigen Empfehlungen und Richtlinien, und einem „Weihnachtsmarktbesuch“ zu Hause steht nichts mehr im Weg.

Macht’s euch gemütlich in eurem Zuhause und bleibt gesund!

Für die, die es auch mal gerne selbst versuchen möchten, hier mein Lieblings-Glühweinrezept. Individuelle Ergänzungen, Anpassungen etc. sind selbstverständlich „erlaubt“, ja sogar erwünscht:

 

·        Falls keine fertige Glühweingewürzmischung im Haus vorhanden ist, nimmt man/frau Sternanis, Kardamomkapseln, Nelken und Zimtstängel und zerstösst sie in einem Mörser. Verfeinert wird die Mischung mit einer in kleinen Stücken geschnittenen Vanillestange. 2 Esslöffel der Mischung werden in einem Teebeutel gefüllt und dieser wird zugeknotet (ein Teesieb geht selbstverständlich auch). Den Rest in einem Konservenglas mit Schraubdeckel für das nächste Mal aufbewahren.

 

·        1 Flasche (7.5dl) guten Rotwein (wer möchte nimmt stattdessen Weisswein, dieser schmeckt etwas milder) wird mit der Gewürzmischung im Teebeutel und 2 bis 3 Esslöffeln Zucker auf max. 80 °C erhitzt (nicht wärmer, da sonst der Alkohol verdampft 😉). Den Topf vom Herd nehmen und während ca. 30 Minuten ziehen lassen. Gewürze entfernen. Vor dem Servieren nochmals kurz erwärmen, nicht kochen! Auf Wunsch kann etwas Orangensaft hinzugefügt werden. Dies gibt dem Glühwein eine fruchtige Note. Für die alkoholfreie Variante für Kinder ersetzt man den Wein durch Traubensaft.

Weihnachtstrends? - 09.12.2020

Der 2. Advent ist bereits vorbei und Weihnachten steht auch schon vor der Tür. Damit verbunden die vielen Gedanken zur Dekoration. Wie soll denn der Weihnachtstisch aussehen? Wie wollen wir den Christbaum dekorieren? Ja, was ist denn dieses Jahr überhaupt IN? IN??? An Weihnachten?

 

Da ging es bei mir los mit Fragen und Überlegungen. Die wichtigste schien mir aber die folgende: Obliegt Weihnachten irgendwelchen Trends? Wirft man einen Blick in Lifestyle- und Wohn-Magazine, könnte man meinen, dass der modische Mensch jedes Jahr seine Weihnachtsdekoration ändern oder zumindest anpassen muss. Zu diesem Thema gibt es bestimmt sehr viele Meinungen, aber hier möchte ich MEINE Gedanken festhalten. 

 

Wenn ich in unser Familienleben zurückblicke, stelle ich fest, dass wir keine eigentlichen Trends mitgemacht haben, viel mehr hat sich unsere Weihnachtsdekoration mit uns und unserem Zuhause entwickelt. So fingen mein Mann und ich vor vielen Jahren ganz klassisch mit Rot und Weiss an, es war eine kleine Blautanne, ganz schlicht geschmückt. Mit jedem Jahr ergänzte ich unsere Christbaumkugeln-Sammlung um silberne und rote Kugeln. Irgendwann wagte ich mich sogar an einen selbstgemachten Adventskranz aus Tannenzweigen, aber es blieb klassisch rot. Mit unserem ersten Sohn kamen dann weitere Farben und neu auch Figuren dazu. Und der Baum wurde grösser. Aber auch unsere Innendekoration wurde - unter anderem ergänzt durch farbiges Spielzeug - etwas bunter (heute kaum vorstellbar). Nach der Geburt unseres zweiten Sohnes erreichte die Baumgrösse ihren Höhepunkt: 3 Meter!! Der Baum war so gross und schwer, dass wir ihn an der Spindeltreppe zur Wohnungsgalerie anbinden mussten, damit er nicht umkippte (ein schüchternes Lächeln macht sich gerade auf meinem Gesicht ganz breit).

 

Mit dem Umzug in unser erstes Haus wechselten wir unsere Möbel. Die Kinder waren älter und wir dachten, sie wären auch etwas vernünftiger, also wagten wir es, eine helle Couch und Möbel in hellem Ahorn-Holz zu kaufen. Tja, und unsere Weihnachtsdekoration war auf einmal nicht mehr bunt, sondern in Gold und Weiss. Alles wirkte edler und weniger verspielt.

 

2003 kam unsere Tochter dazu und mit ihr mehr Weiblichkeit in die Familie. Wie viele Mädchen verfiel sie auch dem Prinzessinnen-Zauber und wollte nicht nur Weihnachtsmänner oder Engel und Lokomotiven am Christbaum, sondern auch Elfen. ELFEN?? Ja, es wurde wieder etwas bunter bei uns, aber auch romantisch. Plötzlich fanden sich die Farben Rosa und Lachs neben Grün, Rot, Blau und Weiss. DAS war vielleicht eine Kombination!! Diese dauerte zum Glück nicht allzu lang und es wurde wieder klassisch in Rot und Weiss.

 

Nach einigen Jahren zogen wir wieder um. Die Inneneinrichtung wechselte komplett. Die Farben wurden gedeckter - nun geben Taupe, Beige und Anthrazit den Ton an - und die Möbel natürlicher mit Eichenholz. Unsere Weihnachten wurden farblich dezent, ruhig, erdig und edler. Die bunte Christbaumschmuck-Sammlung fand ein neues Zuhause bei Freunden und Bekannten, und unsere inzwischen „ältere Sammlung“ bleibt seither konstant. Ab und zu wird sie durch zwei oder drei „Neuzuzüge“ ergänzt, jedoch meistens um zerbrochene Kugeln zu ersetzen. 

 

Ja, nicht nur wir wurden mit der Zeit reifer und ruhiger, auch unser „Rundherum“ und damit auch unsere Weihnachtsdekoration, welche sich keinem Trend unterwirft. Und für uns ist es gut so.

 

Geniessen Sie eine schöne Adventszeit und Ihre Weihnachtsdekoration. Alles Gute und bleiben Sie gesund!

Advent, Advent ... - 26.11.2020

Ein kleiner Exkurs in die Geschichte des Adventskranzes

Am nächsten Sonntag feiern wir den ersten Advent. Als gebürtige Venezolanerin kannte ich diese Tradition nicht, denn während meiner Kindheit wurden die Adventsbräuche in Venezuela nicht besonders gepflegt. Inzwischen wird der Advent vermutlich weltweit in christlichen Ländern auf unterschiedliche Art und Weise gefeiert.

 

Die Adventszeit ist zweifellos eine besondere Zeit. Die Vorfreude auf Weihnachten ist spür- und sichtbar. Der Duft nach Weihnachtsgebäck liegt in der Luft, eine besinnliche Stimmung und auch ein gewisser Stress sind allgegenwärtig. Was auf keinen Fall fehlen darf ist der Adventskranz. Aber warum ein Kranz?, fragte ich mich. Und ist es heute immer noch so? Eine interessante Geschichte, wie meine Recherchen ergaben – jedenfalls für mich.

 

Der erste Adventskranz stammt wahrscheinlich aus dem Jahr 1839. Damals soll der evangelisch-lutheranische Theologe und Erzieher Johann Heinrich Wichern in Norddeutschland ein altes Wagenrad mit 18 bis 24 kleinen roten und 4 grossen weissen Kerzen zu einem Kranz umfunktioniert haben. Sein Ziel war es, den Strassenkindern das Warten auf Weihnachten zu veranschaulichen und ihnen gleichzeitig das Zählen beizubringen. Die kleinen roten Kerzen stehen für die Werktage und die grossen weissen für die 4 Sonntage vor Heiligabend. Die Anzahl der kleinen Kerzen variiert, weil der 1. Adventssonntag nicht immer auf das gleiche Datum fällt. Dieser „Wichernsche Kranz“ wurde mit der Zeit mit Tannengrün und Äpfeln geschmückt. Etwa 100 Jahre später fanden sich die ersten Adventskränze in katholischen Gegenden.

 

So viel also zur Entstehung. Die starke Symbolik dahinter erschien mir aber auch sehr interessant. Diese wird dem Christentum zugeordnet. So stellt das Kerzenlicht, welches von Sonntag zu Sonntag heller wird, die Geburt Jesu Christi dar, also das „ewige Licht“. Das Tannengrün steht für die Hoffnung und das Leben, und die Kreisform symbolisiert die Unendlichkeit, also die Ewigkeit des Lebens.

 

Heutzutage sieht man neben der runden Form vermehrt andere, moderne Interpretationen. Auch farblich ist man nicht mehr an die klassische Rot-Weiss-Kombination gebunden. Ob rund, gerade, üppig oder einfach geschmückt, mit Kerzen oder mit Teelichtern, das Adventsgesteck läutet nach wie vor die Weihnachtszeit ein und symbolisiert die Besonderheit dieser Zeit. Ein Brauch, der neben anderen länderspezifischen Traditionen eine gemütliche Stimmung verbreitet und uns die Vorfreude auf die Weihnachtstage geniessen lässt. 

 

Haben Sie eine schöne, besinnliche Adventszeit und bleiben Sie gesund!

Mit wenigen Handgriffen einen Raum winterlich umstylen - 17.11.2020

Die Tage werden kürzer, draussen ist es merklich kälter geworden und der Nebel macht sich breit. Der Winter steht definitiv vor der Tür und es zieht uns nach Hause in die Wärme, denn zu dieser Jahreszeit möchten wir es heimelig und gemütlich haben. Das bedeutet aber nicht, dass wir neu einrichten müssen, ein paar Veränderungen reichen schon, um eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen.


Dass dunklere Farben und flauschige Materialien genau dieses Gefühl von Gemütlichkeit und Heimeligkeit erzeugen können, steht definitiv ausser Frage. Allein durch das Auswechseln von Kissenüberzügen und Decken oder auch anderen Accessoires kann man Erstaunliches erreichen.

Die hellen Kissen und Decken in sommerlichen Farben wurden hier ersetzt. Weisse Baumwolle ist Samt, Leinen und Fell in Grau und Schwarz gewichen. Ein flauschiges, schwarzes Lammfell auf der anthrazitfarbenen Strickdecke am Bettende sorgt für den Kuschelfaktor. Und dort, wo Sterne aus Strandmuscheln hingen, findet sich nun ein Kranz aus getrockneten Früchten wieder.

Nicht vergessen dürfen wir die Wirkung von Licht. Mit Kerzen, z.B. gruppiert in Gläsern auf einem Fell, und einer Lichterkette um das Betthaupt können wir eine schummrige, gemütliche Stimmung zaubern. Dank des schönen Lichtes wirkt auch der kühle Bettüberwurf sofort wärmer.

Fehlt nur noch eine Tasse Tee und ein gutes Buch. Machen Sie es sich schön und bleiben Sie gesund!

Cocooning - 08.11.2020

Steigende Zahlen von neuen Corona-Fällen haben die Schweizer Regierung veranlasst, restriktivere Massnahmen zu ergreifen, welche uns vermehrt in unsere eigenen vier Wände führen. Umso wichtiger wird es nun, dass wir uns zu Hause wohl fühlen. Das «Cocooning» kommt nun ins Spiel.

 

Schon mal etwas davon gehört? «Cocooning» kommt aus dem Englischen und bedeutet «Verpuppung» (engl. cocoon = dt. Kokon). Der Begriff wurde bereits in den späten 1980er Jahren von US-Trendforschern verwendet. Aber was steckt denn genau dahinter? Unter «Cocooning» versteht man den Rückzug aus schwierigen, bedrohlichen Umweltsituationen in das eigene Zuhause, wie eine Larve, die sich in einen Kokon einspinnt. Tja, und eine solche Situation erleben wir seit Beginn dieses Jahres. Hinzu gesellt sich jetzt noch die kalte und z.T. auch nasse Jahreszeit. Was gibt es dann schöneres als einen gemütlichen, warmen und kuscheligen Ort in der eigenen Wohnung zu wissen? Mit den folgenden Tipps können Sie es sich auch bei Ihnen gemütlich machen, denn eigentlich braucht es nicht viel dazu.

 

Zum Cocooning gehören flauschige Decken (Plaids), Teppiche, verschiedene Lichtquellen, Kerzen und eine grosse Tasse heisse Schoggi oder Tee. Doch mit diesen Accessoires allein ist es nicht gemacht. Obwohl der Begriff im ursprünglichen Sinn eigentlich ein «Sichzurückziehen» bedeutet, beinhaltet das Cocooning auch den sozialen Aspekt. Die zwischenmenschlichen Beziehungen sind hier auch enorm wichtig. Unter den aktuellen Begebenheiten kein einfaches Unterfangen, müssen wir doch unser Sozialleben auf ein Minimum reduzieren. Also machen wir doch das Beste daraus und konzentrieren wir uns auf die Qualität dieser Begegnungen. Ein warmes und gemütliches Ambiente, eine Einladung zu einem Fernsehabend, gute Gespräche, ein leckeres Stück Kuchen oder ein feines Abendessen, aber auch gesunde Vitaminquellen, Obst usw. Das Gefühl der «Heimeligkeit» und der «Zusammengehörigkeit» werden jetzt wichtiger denn je.

 

Seien Sie gut zueinander und bleiben Sie gesund!